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Hongkongs Steuerbehörde warnt vor betrügerischen Stamp-Duty-Zertifikatsbetrugsfällen

  • Feb 18
  • 3 min read

Die Hong Kong Inland Revenue Department (IRD) hat eine öffentliche Warnung herausgegeben, nachdem betrügerische Mitteilungen im Zusammenhang mit angeblichen Stamp-Duty-Zertifikaten aufgetaucht sind.

Der Betrug besteht aus gefälschten Zahlungsaufforderungen, die häufig als sogenannte „Landed Tax“-Bescheide bezeichnet werden. Ziel dieser Mitteilungen ist es, Einzelpersonen und Unternehmen dazu zu verleiten, unberechtigte Zahlungen zu leisten.

Die Behörden haben bestätigt, dass diese Schreiben nicht vom IRD stammen und Teil eines umfassenderen Musters von Finanzbetrugsfällen sind, die sich gegen Unternehmen richten, die an Immobilientransaktionen oder Unternehmensstrukturen in Hongkong beteiligt sind.

Die Warnung unterstreicht, wie wichtig es ist, steuerliche Korrespondenz sorgfältig zu überprüfen und bei unerwarteten Zahlungsaufforderungen besonders vorsichtig zu sein.

Wie der Betrug funktioniert

In jüngsten Fällen, die dem IRD gemeldet wurden, erhielten Unternehmen gefälschte Schreiben, die angeblich mit Stamp-Duty-Verpflichtungen im Zusammenhang mit Immobilientransaktionen oder Unternehmensmeldungen zusammenhängen.

Die betrügerischen Mitteilungen enthalten häufig:

  • Hinweise auf angebliche „Stamp Duty Certificates“ oder „Landed Tax Assessments“

  • Zahlungsanweisungen mit Aufforderung zu Überweisungen in Fremdwährung

  • Dringliche Formulierungen mit Androhung von Strafen oder rechtlichen Maßnahmen bei Nichtzahlung

  • Bankverbindungen außerhalb Hongkongs

Diese Mitteilungen wirken oft äußerst glaubwürdig. Teilweise verwenden sie Layouts im Stil offizieller Behörden, Logos oder erfundene Referenznummern, um Seriosität vorzutäuschen.

Das IRD hat jedoch bestätigt, dass diese Forderungen betrügerisch sind und keinerlei Zusammenhang mit echten Steuerbescheiden haben.

Wie das Stamp-Duty-Verfahren in Hongkong tatsächlich funktioniert

Stamp Duty in Hongkong fällt hauptsächlich bei bestimmten Transaktionen an, darunter:

  • Immobilienübertragungen

  • Übertragungen von Unternehmensanteilen

  • bestimmte Miet- oder Leasingvereinbarungen

Der reguläre Prozess umfasst in der Regel:

  • Einreichung der relevanten Transaktionsdokumente

  • Prüfung und Stempelung über offizielle Kanäle

  • Zahlung über anerkannte Zahlungssysteme des IRD

Wichtig ist, dass das IRD keine Stamp-Duty-Zahlungen über ausländische Bankkonten oder internationale Überweisungen verlangt. Offizielle Steuerbescheide folgen klar definierten Dokumentations- und Verifizierungsverfahren.

Jede Zahlungsanforderung, die von diesen Prozessen abweicht, sollte mit besonderer Vorsicht behandelt werden.

Warum Unternehmen Ziel solcher Betrugsversuche sind

Betrüger richten sich häufig an Unternehmen und internationale Investoren, die möglicherweise weniger mit den steuerlichen Verwaltungsverfahren Hongkongs vertraut sind.

Besonders gefährdet sind Unternehmen, die in folgenden Bereichen tätig sind:

  • Immobilienkäufe oder -verkäufe

  • Unternehmensumstrukturierungen mit Hongkonger Gesellschaften

  • grenzüberschreitende Investitionstransaktionen

  • neu gegründete Unternehmen in Hongkong

Betrüger versuchen oft, die Komplexität internationaler Transaktionen auszunutzen, indem sie Mitteilungen versenden, die scheinbar mit legitimen Compliance-Anforderungen zusammenhängen.

Welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen sollten

Das IRD empfiehlt Unternehmen und Einzelpersonen mehrere Vorsichtsmaßnahmen, wenn sie unerwartete steuerbezogene Zahlungsaufforderungen erhalten.

Wichtige Schritte sind:

Quelle der Korrespondenz überprüfen Wenn ein Schreiben angeblich vom IRD stammt, sollte die Mitteilung über offizielle Kontaktkanäle verifiziert werden, bevor weitere Schritte erfolgen.

Keine Zahlungen auf unbestätigte Anweisungen leisten Zahlungsaufforderungen, die Überweisungen in Fremdwährungen oder an ausländische Bankkonten verlangen, sollten als Warnsignal betrachtet werden.

Dokumente sorgfältig prüfen Authentische Steuerbescheide enthalten spezifische Identifikationsnummern und folgen standardisierten Formatierungen des IRD.

Verdächtige Mitteilungen melden Mögliche Betrugsversuche sollten dem IRD oder den zuständigen Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden.

Wachsamkeit in einem komplexen Compliance-Umfeld

Als bedeutendes internationales Finanzzentrum stehen Unternehmen in Hongkong regelmäßig in Kontakt mit Behörden, etwa im Zusammenhang mit Steuererklärungen, Unternehmensverwaltung oder Transaktionsmeldungen.

Dieses Umfeld kann von Betrügern ausgenutzt werden, die versuchen, offizielle Kommunikation zu imitieren.

Unternehmen sollten daher interne Prozesse zur Überprüfung regulatorischer Korrespondenz einführen und sicherstellen, dass steuerliche Zahlungen ausschließlich über anerkannte staatliche Kanäle erfolgen.

Durch sorgfältige Prüfung von Zahlungsaufforderungen und erhöhte Aufmerksamkeit können Unternehmen das Risiko minimieren, Opfer zunehmend raffinierter Finanzbetrugsfälle zu werden.

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