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Hongkongs Patent-Box-Steuerregelung und der Steuersatz von 5 %, für den Ihr geistiges Eigentum möglicherweise qualifiziert ist

Aug 6
3 min read

Hongkong bietet einen vergünstigten Steuersatz für Einkünfte aus qualifiziertem geistigem Eigentum. Wenn Ihr Unternehmen Einkünfte aus Patenten oder anderem förderfähigem geistigem Eigentum erzielt, zahlen Sie möglicherweise mehr Steuern als erforderlich.

Ein niedrigerer Steuersatz, der oft übersehen wird

Hongkong verfügt bereits über einen attraktiven Steuersatz auf Unternehmensgewinne. Was viele Unternehmen jedoch nicht wissen: Einkünfte aus qualifiziertem geistigem Eigentum können im Rahmen der Patent-Box-Regelung des Gebiets zu einem deutlich niedrigeren vergünstigten Steuersatz als dem regulären Steuersatz besteuert werden.

Für Unternehmen mit umfangreichem geistigem Eigentum ist der Unterschied zwischen dem regulären und dem vergünstigten Steuersatz keineswegs unerheblich. Es kann sich um eine erhebliche Steuerersparnis handeln, die jedes Jahr anfällt, in dem entsprechende Einkünfte erzielt werden.

Das Hong Kong Inland Revenue Department hat inzwischen klargestellt, wie die Regelung funktioniert, und Beispiele zur Berechnung der Steuervergünstigung veröffentlicht. Diese Klarheit ist wichtig, denn eine Patent Box bietet nur dann einen Vorteil, wenn Unternehmen verstehen, wie ihre Einkünfte die Voraussetzungen erfüllen können.


Welche Einkünfte und Rechte qualifizieren sich?

Die Regelung basiert auf qualifiziertem geistigem Eigentum. Im Mittelpunkt stehen Patente und funktional vergleichbare Rechte sowie die daraus erzielten förderfähigen Einkünfte.


Entscheidend ist, dass die Regelung dem international anerkannten Nexus-Ansatz folgt. Dieser stellt einen Zusammenhang zwischen dem Steuervorteil und den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten her, die der Steuerpflichtige tatsächlich zur Schaffung des geistigen Eigentums durchgeführt hat.


Je größer der Anteil der zugrunde liegenden Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist, den Ihr Unternehmen selbst durchgeführt hat, desto größer kann der Anteil der Einkünfte sein, der von der Steuervergünstigung profitiert.


Dieses Konzept fördert echte Innovation, die mit einem Bezug zu Hongkong entwickelt wurde, anstatt geistiges Eigentum lediglich aus steuerlichen Gründen dort anzusiedeln.


Für Unternehmen, die tatsächlich Entwicklungsarbeit leisten, ist dies eine positive Entwicklung. Für Unternehmen, die Einkünfte ohne entsprechende wirtschaftliche Substanz steuerlich begünstigen möchten, stellt die Nexus-Regel bewusst eine Hürde dar.


Für Unternehmen mit umfangreichem geistigem Eigentum kann die Differenz zwischen dem regulären und dem vergünstigten Steuersatz eine erhebliche jährliche Steuerersparnis darstellen.


Für welche Unternehmen ist die Regelung relevant?

Jedes Hongkonger Unternehmen, das wesentliche Einkünfte aus Patenten oder anderem qualifiziertem geistigem Eigentum erzielt, sollte prüfen, ob die Patent-Box-Regelung anwendbar ist.


Technologieunternehmen, Unternehmen aus dem Bereich Life Sciences und Hersteller mit eigenen geschützten Verfahren sind naheliegende Kandidaten. Entscheidend ist jedoch nicht die Branche, sondern die Art der Einkünfte und des zugrunde liegenden geistigen Eigentums.


Die Prüfung ist nicht ganz unkompliziert. Sie erfordert die Identifizierung des qualifizierten geistigen Eigentums, die Zuordnung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben, durch die dieses entstanden ist, sowie die Anwendung der Nexus-Berechnung, um festzustellen, welcher Anteil der Einkünfte die Voraussetzungen erfüllt.


Richtig umgesetzt kann die Regelung zu einer dauerhaften Senkung des effektiven Steuersatzes der Unternehmensgruppe führen. Eine unzureichend dokumentierte oder fehlerhafte Anwendung kann dagegen bei einer steuerlichen Prüfung zu Rückfragen führen.


Wie wird aus dem Steuervorteil eine tatsächliche Ersparnis?

Der praktische Ansatz beginnt mit einer Prüfung der Einkünfte aus geistigem Eigentum und der dahinterstehenden Entwicklungsaktivitäten. Darauf folgt eine strukturierte Geltendmachung der Steuervergünstigung, die durch die von der Regelung geforderten Unterlagen und Aufzeichnungen belegt wird.


Dies ist ein Bereich, in dem fachkundige Unterstützung einen konkreten wirtschaftlichen Mehrwert bieten kann. Die Berechnung und Dokumentation sind entscheidend dafür, ob ein Anspruch erfolgreich geltend gemacht werden kann.



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