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China verschärft die Durchsetzung von Gehaltsanforderungen für Arbeitsgenehmigungen ausländischer Fachkräfte

  • Feb 20
  • 3 min read

China hat die Durchsetzung der gehaltsbezogenen Anforderungen für Arbeitsgenehmigungen ausländischer Fachkräfte verschärft. Die strengere Anwendung betrifft sowohl neue Anträge als auch Verlängerungen bestehender Arbeitserlaubnisse.

Die Behörden legen nun größeren Wert auf Gehaltsschwellen als entscheidenden Faktor bei der Beurteilung der Zulässigkeit einer Beschäftigung ausländischer Fachkräfte. Für Unternehmen, die internationale Mitarbeitende in China beschäftigen, bedeutet dies eine intensivere Prüfung von Vergütungsstrukturen, Dokumentation und arbeitsrechtlicher Compliance im Rahmen des Genehmigungsverfahrens.

Gehaltsschwellen als zentrales Kriterium

Das chinesische System für Arbeitsgenehmigungen für Ausländer ordnet Antragsteller in drei Hauptkategorien ein, die sich nach Qualifikation, Berufserfahrung und Gehalt richten.

Diese Kategorien umfassen:

  • Kategorie A – Hochqualifizierte Fachkräfte

  • Kategorie B – Fachkräfte mit beruflicher Spezialisierung

  • Kategorie C – Kurzfristige oder dienstleistungsbezogene Tätigkeiten

Die Höhe des Gehalts spielt eine wichtige Rolle bei der Einstufung in dieses Klassifikationssystem. Höhere Vergütungen können die Einordnung in eine höherwertige Kategorie unterstützen, während niedrigere Gehaltsniveaus zu einer strengeren Prüfung oder sogar zur Ablehnung führen können.

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass Behörden verstärkt überprüfen, ob die angegebenen Gehälter tatsächlich der beruflichen Position und Qualifikation der Antragsteller entsprechen.

Intensivere Prüfung neuer Anträge

Bei neuen Anträgen auf Arbeitsgenehmigungen führen die zuständigen Behörden detailliertere Prüfungen von Arbeitsverträgen und Vergütungsmodellen durch.

Arbeitgeber müssen gegebenenfalls umfangreichere Nachweise erbringen, um zu belegen, dass die angebotenen Gehälter den lokalen Marktstandards und den Qualifikationen des Bewerbers entsprechen. Dazu gehören unter anderem:

  • Grundgehalt und Vergütungsstruktur

  • Vertragsbedingungen

  • tatsächliche Aufgabenbeschreibung der Position

Anträge, die nicht den erwarteten Vergütungsschwellen entsprechen, können Verzögerungen, zusätzliche Dokumentationsanforderungen oder eine Ablehnung zur Folge haben.

Auch Verlängerungen werden genauer geprüft

Die verschärfte Durchsetzung betrifft ebenso die Verlängerung bestehender Arbeitsgenehmigungen.

Im Rahmen der Verlängerungsprüfung können Behörden überprüfen, ob das Gehaltsniveau weiterhin mit der Einstufung und beruflichen Position des Antragstellers übereinstimmt.

Liegt die Vergütung unter dem erwarteten Niveau für die jeweilige Position, kann die Verlängerung schwieriger zu erhalten sein. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass ihre Gehaltsstrukturen während der gesamten Beschäftigungsdauer mit den regulatorischen Erwartungen übereinstimmen.

Auswirkungen für Arbeitgeber

Für Unternehmen in China bedeutet das verschärfte regulatorische Umfeld, dass Personalplanung und Dokumentation noch sorgfältiger erfolgen müssen.

Arbeitgeber sollten insbesondere folgende Aspekte berücksichtigen:

Überprüfung der Vergütungsstruktur Gehälter sollten wettbewerbsfähig sein und den Qualifikationen sowie Verantwortlichkeiten der Position entsprechen.

Klare arbeitsrechtliche Dokumentation Arbeitsverträge und Lohnabrechnungen müssen die tatsächlichen Vergütungsstrukturen und Aufgabenbereiche korrekt widerspiegeln.

Überwachung der Klassifikationskriterien Ein gutes Verständnis der Anforderungen jeder Arbeitserlaubniskategorie hilft dabei, Anträge korrekt vorzubereiten.

Frühzeitige Planung von Verlängerungen Eine rechtzeitige Vorbereitung ermöglicht es, potenzielle Probleme vor Ablauf der Genehmigung zu erkennen und zu beheben.

Teil einer umfassenderen politischen Entwicklung

Die strengere Durchsetzung der Gehaltsanforderungen ist Teil einer breiteren politischen Strategie. China setzt verstärkt auf hochqualifizierte internationale Fachkräfte, während gleichzeitig die Einhaltung arbeits- und migrationsrechtlicher Vorschriften konsequenter kontrolliert wird.

Durch die stärkere Verknüpfung von Gehaltsniveau und beruflicher Qualifikation soll sichergestellt werden, dass ausländische Fachkräfte spezialisiertes Know-how einbringen und Positionen besetzen, die die heimische Arbeitskraft ergänzen.

Vorbereitung auf ein strukturierteres Compliance-Umfeld

Für Unternehmen mit internationalen Mitarbeitenden in China zeigt die Entwicklung deutlich, wie wichtig ein proaktives Compliance-Management geworden ist.

Regelmäßige Überprüfungen von Arbeitsverträgen, Vergütungsstrukturen und Arbeitserlaubniskategorien können dazu beitragen, Verzögerungen oder Ablehnungen bei Anträgen und Verlängerungen zu vermeiden.

Da China seine Regelungen für die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte weiterentwickelt, sollten Unternehmen regulatorische Änderungen aufmerksam verfolgen und ihre Personalstrategien entsprechend anpassen.



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